Was ist Webdesign?
Der Begriff Webdesign umfasst den Aufbau und die Gestaltung von Webseiten, damit diese auf einen Browser möglichst benutzerfreundlich und zielorientiert dargestellt werden können. Dazu nutzt der Webdesigner die verfügbaren technischen Möglichkeiten. Da sich diese ständig ändern und weiterentwickeln, muss der Webdesigner, wenn er die aktuellen Standards nutzen will, immer wieder Neues dazulernen und ausprobieren.
Gutes Webdesign ist auch eine Form der Kunst. Ähnlich wie Print- oder Mediengestaltung, erfordert Webdesign eine hohe Kreativität. Das Ziel eines guten Webdesigners sollte es sein, die Internetseiten nicht nur optisch ansprechend zu gestalten, sondern es dem Kunden oder Besucher auch so einfach wie möglich zu machen durch die Webangebote zu navigieren. Ebenso sollte die Barrierefreiheit heute eine wichtige Rolle zu spielen.
Modernes Webdesign sollte auch immer an die entsprechende Plattform angepasst werden. Verschiedene Geräte erfordern auch unterschiedliche Herangehensweisen, denn auf einem iPhone muss eine Webseite anders erstellt werden als für den Browser zum Beispiel auf dem Fernseher.
Zum Erstellen von Webseiten nutzen Webdesigner unter anderen, Grafiken, Texte, Buttons, Navigationsmenüs, Videos, Scripte, Hintergründe und Leerräume. Diese können bei der eigenen Webseite beliebig angebracht werden, um ein möglichst ansprechendes Ergebnis zu erreichen. Wird das Webdesign im Auftrag eines Kunden geschrieben, muss dies natürlich an dessen Wünsche angepasst werden.
Aktuell sollten sich Webdesigner möglichst HTML 5 aneignen und mit CSS den Webauftritt perfektionieren. Für einfache Ansprüche gibt es auch bereits fertige Webdesign Templates die, je nach Anbieter auch angepasst werden können. Wer sich mehr zutraut kann auch Baukasten Systeme zum Erstellen verwenden. Allerdings gibt es auch fast nichts Schöneres, als in einem einfachen Texteditor einige Zeilen Code selber zu schreiben und sich dann anzuschauen, wie das Ergebnis im Browser aussieht.